Bußgeldkatalog / Bußgeldrechner
Sie waren mal wieder zu schnell unterwegs und rechnen mit
teuren Fotos oder Sie haben ungünstig geparkt und ein Zettelchen unter dem
Scheibenwischer gefunden? Wenn Sie wissen wollen, was Sie genau erwartet,
können Sie einen Blick in den aktuellen Bußgeldkatalog werfen und sich seelisch
und moralisch auf die Post vorbereiten.
Verkehrssünder werden seit 1958 im Verkehrszentralregister
eingetragen und kassieren, je nach Vergehen, Bußgeldstrafen, Punkte oder
Fahrverbot. Männer bilden die Mehrheit der eingetragenen Personen und werden
besonders wegen Geschwindigkeitsübertretungen in der Kartei erfasst. Frauen
missachten dagegen häufiger die Vorfahrt.
Der Bußgeldkatalog
ist ein amtliches Verzeichnis, in dem alle möglichen Vergehen im Straßenverkehr mit der entsprechenden Strafe aufgelistet sind. Zu den häufigsten Ursachen für Unfälle auf Deutschlands Straßen führen u.a. Geschwindigkeitsüberschreitungen und Abstandsunterschreitungen, die demzufolge entsprechend geahndet werden. Am höchsten bestraft wird das Fahren unter Alkohol oder Drogen. Hier drohen bis zu vier Punkte und 500 Euro Bußgeld. Bei Bußgeldbeiträgen
bis 35 Euro müssen Sie nur mit einer Verwarnung rechnen und erhalten keine
Punkte in Flensburg. Bei Beträgen von 40 Euro und mehr drohen ein bis vier
Punkte. Wer beispielsweise innerhalb einer geschlossenen Ortschaft die
vorgegebene Geschwindigkeit um mehr als 31 km/h überschreitet, muss 160 Euro
zahlen und erhält nicht nur 3 Punkte, sondern auch einen Monat Fahrverbot. Dieses
muss nicht sofort angetreten werden, sondern kann innerhalb eines bestimmten
Zeitraumes realisiert werden. Meist beträgt die Frist sechs Monate.
Der aktuelle Bußgeldkatalog kann im Internet kostenlos
eingesehen werden. Er wird regelmäßig aktualisiert und sollte deswegen auch öfter
studiert werden. Wir haben uns für Sie umgesehen und wissen, wo Sie sich über
mögliche Strafen informieren können.
